Für Häuser, die nicht an die Fernwärme angeschlossen werden können, sind im städtischen Bereich Wärmepumpen eine bevorzugte Lösung für den Gasausstieg. Effizienter als Luft-Wasser-Wärmepumpen sind Wärmepumpen, die die Wärme aus dem Grundwasser beziehen, das in Wien ganzjährig ohnehin eher zu warm ist (aus ökologischer Sicht).

Grundwasser-Wärmepumpe und Wärmespeicher für Heizkreis und Warmwasserversorgung (links); Grabungsarbeiten Brunnen (rechts)
[Quelle: Andreas Kronberger]

Im Projekt Eberlgasse erfolgt die Wärmebereitstellung für Raumheizung und Warmwasser kombiniert und zentral mit einer Grundwasser-Wärmepumpe im nicht konditionierten Keller. Die Leistung der Wärmepumpe wurde auf 32 kW ausgelegt. Diese speist die erzeugte Wärme in einen 1.000 Liter Lastausgleichsspeicher für den Heizkreis und einen indirekt beheizten 1.000 Liter Warmwasserspeicher ein. Die thermische Nutzung des Grundwassers musste wasserrechtlich bewilligt werden.

Planung Hochbau/Sanierung: Schöberl & Pöll GmbH
Planung Heizung: MANSCHEIN Ing. Siegfried Heizung-Lüftung-Sanitär GmbH
Detaillierte Beschreibung der Sanierung: Sanierung Gründerzeitgebäude Eberlgasse auf Passivhausstandard

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